Im fiktiven Hausvogelweg 17 kam es aus ungeklärten Umständen zu einer Explosion. Mehrere Personen seien als vermisst gemeldet.
So lautete die Alarmierung, die die Helfer aus unseren beiden ersten Bergungsgruppen sowie unserer schweren Bergung an unserem Ausbildungsabend um 17:00 Uhr bekamen. Die Führungskräfte der Gruppe fingen an die Helfer abzufragen, wer schon um 17:30 - 18:15 Uhr im OV sein könnte.
Während nach und nach die Helfer eintrafen, bekamen die ersten beiden eintreffenden Unterführer schon einmal eine Einweisung in die Übungslage und ihre Einsatzaufträge. Nun mussten die Fahrzeuge beladen und vorbereitet werden. Um 18:20 Uhr verließ das erste Auto den OV zum Übungsgelände der Rettungshundestaffel des ASB.
Hier erwartete die Gruppe zunächst eine unübersichtlich wirkende Schadenslage mit mehreren in Trümmern liegenden Objekten, die teilweise in Brand geraten waren und Zivilisten, die versuchten zu ihren Angehörigen zu kommen, die verschüttet wurden.
Nach einer ersten Erkundung und dem Eintreffen der schweren Bergung wurde klar, dass zur Vermisstensuche eine Ortungsgruppe gebraucht wird. Hier kam dann die Rettungshundestaffel des ASB mit in den Einsatz, die dann nach eigener Alarmierung und Anfahrt eintrafen.
Während sich der ASB um die Ortung der Vermissten kümmerte, sorgte das THW für Beleuchtung am Einsatzort und das Retten der gefundenen verschütteten Personen.
Gegen 21:00 konnte die Übung dann beendet werden. Nach dem Rückbau der THW-Ausstattung und einer Aussprache mit dem ASB fuhren wir wieder in den Ortsverband.
Für uns war dies eine gelungene Möglichkeit den Ausbildungsstand der Einheiten und die nötigen Ausbildungsschwerpunkte für das nächste Jahr festzustellen.
Wir bedanken uns beim ASB, der uns mit der Rettungshundestaffel einen Einblick in die Arbeit mit den Hunden gegeben hat und natürlich auch eine tolle Übung mit Verletztendarstellern und einem großflächigen Trümmergelände ermöglicht hat. Wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Übung.