Erneut hat ein heftiges Unwetter die Einsatzkräfte in Berlin in Atem gehalten. Starkregen und heftige Windböen sorgten am Samstag, 7. Juli 2012, für mehr als 300 wetterbedingte Einsätze in der Bundeshauptstadt. Die Feuerwehr rief den „Ausnahmezustand Wetter" aus – Voraussetzung dafür, dass von der Leitstelle die wetterbedingten Einsätze nach Dringlichkeit bearbeitet werden können und von der regulären Ausückeordnung abgeweicht werden kann. Um die große Anzahl von Mehreinsätzen bewältigen zu können wurde auch das Technische Hilfswerk (THW) angefordert. Insgesamt absolvierte das THW an diesem Tag 34 Einsätze. Allein 25 x lautete der Einsatzauftrag: „Wasserschaden“. Folglich pumpten die ehrenamtlichen THW-Einsatzkräfte zahlreiche Keller leer und befreiten Autos aus überfluteten Straßen. Um herabgestürzte Äste zu beseitigen und darunter „begrabene“ Kraftfahrzeuge zu befreien kamen Motorsägen zum Einsatz. Gruppenführer Brian Wenger (26) vom THW-Ortsverband Berlin Friedrichshain-Kreuzberg: „Die Einsätze waren eine Herausforderung, die Aufträge erfolgten in schneller Reihenfolge. Es ging Schlag auf Schlag.“ Im Einsatz waren die Berliner THW-Ortsverbände Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Tempelhof-Schöneberg.