Ein heftiges Unwetter hat in der Nacht vom 29. Juni auf den 30. Juni 2012 die Berliner aus dem Schlaf gerissen – und die Einsatzkräfte in Atem gehalten. Besonders stark betroffen war der Ortsteil Tegel. Hier wurden durch eine so genannte „Gewitterzelle“ ganze Straßenzüge regelrecht verwüstet, Bäume entwurzelt, Autos unter Ästen begraben, Dächer abgedeckt und Balkone beschädigt. Auf Grund der zahlreichen Notrufe rief die Berliner Feuerwehr den Ausnahmezustand aus und alarmierte das Technische Hilfswerk (THW). Aus dem THW-Ortsverband Friedrichshain-Kreuzberg war am Samstag der Zugtrupp im Einsatz, um Erkundungs- und Koordinierungsaufgaben in Tegel zu übernehmen. In der Nacht selbst war das THW mit gut 40 Helfern und acht Einsatzfahrzeugen aus drei Berliner Ortsverbänden an den unterschiedlichsten Einsatzstellen aktiv.