Standortverlagerte Ausbildung in Nitzow bei Havelberg
Nach der guten Tradition der gemeinsamen Wochenend-Ausbildungen (u. a. 2008 in Dessau und 2009 Taucher-Biwak am Wannsee) unternahmen die Berliner Fachgruppen Wassergefahren vom 07. bis 10. Juli 2011 wieder eine gemeinsame Fahrt – es ging nach Nitzow bei Havelberg, wo eine geräumige und moderne Unterkunft eines Pionierübungsplatzes der Bundeswehr für uns zur Verfügung stand.
Schon der Anmarsch der Kraftfahrzeuge wurde im Rahmen der Ausbildung als Fahrt im geschlossenen Verband durchgeführt. Vor Ort in Nitzow angekommen, hatte die Küchencrew des OV Berlin-Reinickendorf schon ein Abendessen fertig. Überhaupt gebührt der besondere Dank der Teilnehmer der emsigen und stets gutgelaunten Küchenmannschaft, die einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen des Wochenendes leisteten.
Am Freitag wurden nach einem Theorieblock im Unterrichtsraum und der Einweisung in die örtlichen Verhältnisse die mitgeführten Wasserfahrzeuge über die Slipprampe des Übungsplatzes zu Wasser gelassen. Die Bootscrews wurden OV-übergreifend eingeteilt, um auch das Kennenlernen untereinander zu vertiefen. Den Freitag nutzten wir dann zum Üben von Fahrmanövern und zum Wiederholen der Stiche und Bunde, während am Samstag mit allen Wasserfahrzeugen durch die Schleuse Havelberg zur Elbe gefahren und dort Manöver im stark strömenden Gewässer ausgebildet wurden.
Die vier beteiligten Fachgruppen sind sich einig, dass die Situation und die Lage des Übungsgeländes und des Revieres in Nitzow bei Havelberg nahezu ideal für die Veranstaltung waren. Man sei sicher nicht zum letzten Mal dort gewesen, hieß es.
Das Herausnehmen der Wasserfahrzeuge – darunter das schwere Halbponton im Synchronlauf zweier Ladekräne – und der Rückmarsch nach Berlin wiederum im geschlossenen Verband verliefen dann ebenso wie die gesamte Veranstaltung reibungslos.