Sturmflut, Erdbeben, Orkan - die Gefahren, bei denen das Technische Hilfswerk zum Einsatz kommt, sind genauso groß wie die Anforderungen, die in solchen Situationen an die ca. 80.000 ehrenamtlichen Helfer gestellt werden. Um diese zu erfüllen ist eine intensive Ausbildung der erste Schritt zum Helfen.
Neben der Ausbildung auf Standortebene im OV setzt das THW daher auf die professionelle Fortbildung bei der THW Bundesschule. An zwei Standorten in Hoya (zwischen Hannover und Bremen) und Neuhausen auf den Fildern (bei Stuttgart) befassen sich Helfer in mehrtägigen oder sogar mehrwöchigen Lehrgängen mit ihren zukünftigen Aufgaben. Angeleitet werden sie hierbei von erfahrenen Dozenten, die ihre Kenntnisse in jahrelanger THW-Arbeit - auch im Ausland - erworben haben.
Die Bandbreite der über 200 Lehrgänge reicht von der Deichverteidigung über die Sprengberechtigung bis zur IT-Security. Zudem können THW-Helfer Fortbildungen an Katastrophenschutz- und Feuerwehrschulen besuchen. All das wird durch eine bequeme Anreise mit der Bahn, guter Unterkunft und Verpflegung und gegebenenfalls einer Lohnfortzahlung erleichtert.
Darüber hinaus besteht für eine Vielzahl der angebotenen Lehrgänge bereits die Möglichkeit einen von der IHK anerkannten Abschluss abzulegen. Somit nützt der Lehrgang nicht nur für den THW Alltag, sondern hat auch positiv Auswirkungen auf das berufliche oder private Leben und Wirken.
Die Ausbildung seiner Helfer ist dem THW viel wert. Interesse bekommen? Weitere Infos gibt es auf der Homepage der THW Bundesschule: www.thw-bundesschule.de.